Gals beherbergte einige Stätten, welche zu ihrer Zeit von regionaler Bedeutung waren:
- die im Jahre 1976 abgebrochene Oelerei war ursprünglich eine Nagelschmiede bevor sie 1751 in eine «Schleifi oder Gerbi» umgewandelt wurde. 1833 wurde ihr die Oelpresskonzession erteilt
- 1342 wurde die Mühle von St. Johannsen an den Jolimontfuss verlegt. Die Liegenschaft brannte 1911 ab und wurde nicht wieder aufgebaut. Noch heute wird dieser ehemalige Standort mit «Klostermühle» benannt
- zwischen 1732 und 1765 wurde in der Zihlebene eine «Indiennerie», also ein Betrieb in welchem bedruckte Baumwollstoffe nach ursprünglich indischem Vorbild hergestellt wurde, betrieben
- die beiden Holzbrücken über die Zihl (St. Johannsen- und Zihlbrücke) wurden im Zuge der Juragewässerkorrektionen durch moderne Bauten ersetzt.
